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Energetische Sanierung der Grundschule Drucken E-Mail

Die energetische Sanierung der Grundschule verpasst dem Schulgebäude zwar ein neues Gesicht, primär steht aber laut Prüfbericht der Regierung eine Energieeinsparung von 50 Prozent im Vordergrund. Bei Gesamtkosten von 270.000 € und einer Förderung mit 197.700 € muss die Gemeinde nur 72.300 € aus der eigenen Tasche beisteuern.
Beharrlichkeit führte zum Erfolg, denn die Gemeinde gelangte erst mit einem zweiten Anlauf in das Förderprogramm. Ursprünglich hatte man wie allerorts im vergangenen Jahr für das Konjunkturpaket II die energetische Sanierung für Schule und Turnhalle beantragt und sich eine Absage eingehandelt.

"Wir ließen uns nicht einschüchtern", sagte Bürgermeister Gerhard Scharl. Immer wieder habe man bei der Regierung nachgehakt mit der Begründung, dass man "Gewehr bei Fuß" stehe, sollten andere Kommunen zugesagte Mittel nicht abrufen. Nachträglich wurde das Projekt dann ins Förderprogramm aufgenommen. Für die Sanierung der 1962 erbauten Schule und des 1987 erstellten Erweiterungsbaus werden 197.700 € Fördermittel bewilligt. Herausgenommen wurde die relativ neue Turnhalle.
"Im August begannen die Arbeiten, und wir liegen gut im Zeitplan", berichtet Ingenieur Michael Ederer. Die Fassade bekommt eine 16 cm starke Dämmung als Vollwärmeschutz, die obere Geschossdecke sogar 20 cm . Dazu kommen diverse Nebenarbeiten. Die Maßnahme erstreckt sich aber bis 2011. Dann wird die alte Heizanlage erneuert. Dafür belaufen sich die Kosten auf 70.000 € von denen nur 60 % gefördert werden. Herausgerechnet wurde nämlich der Heizanteil für Turnhalle und Feuerwehrhaus.
Ederer spricht von guten Ausschreibungsergebnissen, so dass ein gewisser Puffer für Unvorhergesehenes vorhanden sei. So wurde beim Aufgraben um den Sockel festgestellt, dass die Blitzschutzanlage vollkommen angerostet ist. "Natürlich wird das mit erledigt". Bürgermeister Scharl sieht die erwartete Energieeinsparung von 50 % besonders positiv.
Außerdem wird das Gebäude farblich an das Feuerwehrhaus angepasst. Die Farbabstimmung wird das Gemeindeoberhaupt mit Schulleitung und Gemeinderat durchsprechen. Gelungen sei es, den Schulbetrieb nicht zu beeinträchtigen. Die Hauptarbeiten dürften bis 14. September abgeschlossen sein, so Scharl. "Unsere Grundschule ist mit ihren vier Klassen sehr gut ausgelastet.  Ein Aspekt, der diese Sanierung obendrein rechtfertigt".