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Bechtsriether feiern Segnung der Kinderkrippe Drucken E-Mail

Durch die Einweihung der neuen Krippe ist der AWO-Kindergarten "Rasselbande" zu einem echten Kinderhaus geworden. Zwölf Plätze stehen ab sofort für Buben und Mädchen unter drei Jahren zur Verfügung, und alle sind belegt. Der Bau hat Gesamtkosten von 425.450 Euro verursacht, dafür sind 305.600 Euro staatliche Zuschüsse geflossen.

"Von der Krippe bis zur Grundschule - alles ist am Ort. Die Gemeinde ist attraktiv für junge Familien", stellte Bürgermeister Gerhard Scharl stolz fest. Die Teilnahme vieler Eltern an der Einweihung zeigt seiner Meinung, wie wertvoll diese sei. Dazu leisteten sie mit ihrer Kaffeestube im Pfarrheim, die Torten waren Schmankerln, einen erheblichen Beitrag zum Gelingen des Nachmittags.
Scharl lobte in seiner Rede die Arbeiterwohlfahrt (AWO), mit der man vor elf Jahren einen kompeteten Träger für den Kindergarten gefunden habe. Er habe eine Kinderkrippe bauern wollen, um die Gemeinde für junge Familien attraktiv zu gestalten. "Die Kinder wechseln nach der Krippe in den Kindergarten mit den gleichen Bezugspersonen, sind hier als Vorschulkinder bereits in den Schulalltage eingebunden und besuchen dann die Grundschule. Nach der Geburt bis zum zehnten Lebensjahr ist alles am Ort." Die Auslastung sei opimal, 13 Kinder betreue man in der Krippe, 25 Buben und Mädchen im Kindergarten und 20 Schüler in der Nachmittagsbetreuung." Die Vision Kinderhaus ist verwirklicht."
Scharl hob die gute Zusammenarbeit mit der Kirchenverwaltung, das hervorragende Konzept von Architekt Michael Ederer und die gute Beratung und Förderung durch die Regierung der Oberpfalz heraus. Mit einem bunten Programm, Julian Rittner kündigte die Aufritte an, bereicherten die Kinder die Einweihungsfeier. Der AWO-Bezirksvorsitzende Siegfried Depold stellte heraus, dass das Wort Krippe "behütet sein" bedeute. "In Bechtsrieth sind die Kinder behütet". Er wertete die Einweihung als großen Tag für die Gemeinde, Eltern und Kinder.
Reinhold Demleitner, verantwortlich bei der Bezirksregierung für kommunale Förderungen, übermittelte die Glückwünsche der Regierungspräsidentin Brigitte Brunner. Er betonte, dass die Oberpfalz beim Ausbau der Betreuungsangebote für unter Dreijährige auf einem guten Weg sei. "Kleine Kinder können nur in einem Umfeld aktiv lernen und sich positiv entwickeln, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen. Dies geschieht in der familiären Umgebung, aber auch unterstützt durch hervoragend ausgebildetes Personal und in wie hier baulich bestens ausgestatteten Einrichtungen", hob Demleitner hervor. Pfarrer Thomas Stohldreier segnete schließlich die Krippe.