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Hier im Schaltschrank, der noch nicht ganz dafür gerüstet ist, kommt das schnelle Internet über Glasfaser an, erläutert Herbert Malterer (links). Ab da führen dann Kupferleitungen in die einzelnen Häuser.
Mit 16 Megabit pro Sekunde flitzen die Daten künftig zwischen Weiden und Bechtsrieth durchs Glasfaserkabel. Ab dem 24. August, vielleicht auch etwas früher, hängt der Ort an der Datenautobahn.
119.000 Euro investierte die Telekom. Die Gemeinde ist mit dem Einstieg in die Breitbandoffensive des Freistaates noch mit 26.000 Euro dabei.
Wer bislang in Bechtsrieth und Trebsau ins Internet geht und eine etwas aufwendige Seite aufmachen will, der kann sich getrost einen Kaffee holen. Danach dürfte er online sein. "Die Gemeinde war bisher kupfermäßig von Weiden her mit einer total schwachen Signalstärke angeschlossen", erläutert Bürgermeister Gerhard Scharl.

Für Firmen sei dies ein ganz klarer Standortnachteil. Darum bewarb sich die Gemeinde beim Freistaat erfolgreich für die Breitbandoffensive. "70 Prozent Förderung sind gute Bedingungen", urteilt Scharl. Bei der Ausschreibung hatte sich der Gemeinderat ganz eindeutig auf das Gebot der Telekom fokussiert. "Die 26.000 Euro legen wir gerne aus der Tasche für unsere Firmen und auch Bürger drauf", sagte das Gemeindeoberhaupt.
Derzeit wird unter der Projektleitung von Herbert Malterer von der Telekom das Glasfaserkabel von Weiden  nach Bechtsrieth und Trebsau bis in die Verstärkerschränke verlegt. "Ab da bedienen wir unsere Kunden als Anschließer per Kupfernetz", erläutert Malterer.
Wenn die Auffahrt zur Datenautobahn gelegt ist, kommen die schnellen Signale aber nicht automatisch in jedes Haus. "Wer bei der Telekom Kunde ist, erläutert Evi Schöpf vom Vertrieb, der kann sich problemlos und ohne Kosten freischalten lassen". Dies erledigen für den Endkunden auch Filialen und Partner in Weiden. Heiko Münchmeier vom MK-Center stellt fest, dass sich alle Bechtsriether und Trebsauer auch bei anderen Anbietern einklinken könnten.