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Feierstunde zur Übergabe des Ehrenzeichens Drucken E-Mail

FWehrenzeichen

Wer auf 25 oder sogar 40 Jahre aktive Dienstzeit zurückblickt, wird nicht zwischen "Tür und Angel" geehrt. Bürgermeister Gerhard Scharl verknüpfte die Übergabe des Ehrenzeichens des Freistaates Bayern mit einer kleinen Feierstunde.
Passender Rahmen war der Sitzungssaal des Rathauses, in dem sich zweiter Bürgermeister und zugleich stellvertretender Kommandant Christian Steiner, Kommandant Matthias Wirth, der Verwaltungsrat, Kreisbrandinspektor Ulrich Kraus, Kreisbrandmeister Martin List und allen voran stellvertretender Landrat Albert Nickl eingefunden hatten. Sie alle waren zu Ehren von Michael Argauer, Thomas Bausch, Martin Scholz und Anton Argauer gekommen.
Gemeindechef Scharl stellte mit Blick auf die vier heraus, dass deren Arbeit und ehrenamtlicher Einsatz sowohl von der Gemeinde als auch von deren Bürgern geschätzt werde. Großes Können und Wissen mache sie zu Vorbildern für die Jugend. Stellvertretender Landrat Nickl sprach von einer Auszeichnung des Landes Bayern, die nicht für irgendeinen Dienst, sondern für den Schutz der Menschen und deren Hab und Gut verliehen werde. "Ihr dient in einer Zeit, wo sich Menschen gerne bedienen lassen", sagte der Landkreisvertreter. Feuerwehren sind der Hilfsengel, das schätzt auch die Bevölkerung, betonte der Redner. Unsere Gesellschaft würde nicht funktionieren, wenn es die Ehrenamtlichen der Feuerwehren nicht gäbe, hob Nickl hervor. Kreisbrandinspektor Kraus lobte den Einsatz der Feuerwehrmänner an 365 Tagen, ohne Entlohnung, für die Allgemeinheit.
Michael Argauer, Thomas Bausch (zugleich Feuerwehr-Vorsitzender) und Martin Scholz erhielten für 25 Jahre aktiven Einsatz das silberne Ehrenzeichen, Anton Argauer für 40 Jahre aktive Dienstzeit das goldene. Bürgermeister Scharl lobte, dass Anton Argauer in seiner Freizeit zusätzlich die Einsatzfahrzeuge und Geräte der Feuerwehr wartet, "und das bestens". "Wenn man sich das von ihm gepflegte Feuerwehrauto einmal ansieht, würde man nicht glauben, dass man ein neues braucht." Aber die Gemeinde ist gerüstet, mit der Feuerwehr zusammen ein Fahrzeug anzuschaffen.

Quelle: Der neue Tag