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Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule installiert Drucken E-Mail

Ab Ende November braucht nur mehr die Sonne zu scheinen, damit der Strom fließt. 84 Module mit 126 Quadratmeter Fläche umfaßt die Photovoltaikanlage auf dem Schulhausdach.

Die Gemeinde ist unter die Stromversorger gegangen. Am 23. September beschloss der Gemeinderat die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule. Jetzt wurde die Anlage installiert mit welcher die Gemeinde einen Beitrag zur Nutzung umweltfreundlicher Energie leistet.

"Ungenutzte Ressourcen sind das, wenn wir hier nicht tätig werden", hatte Bürgermeister Gerhard Scharl zu den Gemeinderäten gesagt. Das Dach der Schule sei von der Ausrichtung her geradezu ideal. Die von der Firma Iliotec installierte Anlage kostet 65.600 €. Auf einer Fläche von 126 m² sind 84 Module zu je 175 Watt Leistung installiert. Dies entspricht 14,7 kWpeak.

Andere Kommunen finanzieren solche Investitionen über Darlehen und es ergebe sich immer noch ein satter Gewinn, so Scharl. "Diese 65.600 € haben wir aus den Rücklagen genommen, so wie es der Gemeinderat verfügt hat", berichtete Kämmerer Dieter Schobert von der Verwaltungsgemeinschaft Schirmitz. Das heißt, dass nach Inbetriebnahme Ende November jeder Sonnenstrahl Geld in die Gemeindekasse bringt.

Schobert stellt dabei die Gegenrechnung auf und verzinst diese Eigenzahlung mit fünf Prozent. "Das würde man ja wohl auf dem Kapitalmarkt als Sparanlage erhalten. Nimmt man dann noch die Vergütung für die Stromeinspeisung, hier habe man sehr niedrig kalkuliert, dann ergibt sich nach 20 Jahren eine Rendite von etwa 25.000 €. Tatsache ist aber, dass die Module mittlerweile viel länger halten und sich das Ganze noch besser rechnen wird."